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Der Lebensmittelgigant Nestlé mit der Marke Nespresso

Der Nahrungsmittelhersteller Nestlé hat ein Signal in die richtige Richtung gesetzt. Diese Woche unterzeichnete das Unternehmen, welches die bekannte Kaffeekapselmarke Nespresso besitzt, einen Vertrag mit der Max Havelaar Stiftung. Diese Stiftung setzt sich für fairen Handel und zeichnet Produkte mit dem bekannten Fair-Trade Siegel aus. In dem Vertrag verplichtet sich Nespresso zehn Prozent der Produktion auf Fair-Trade umzustellen.

In Äthiopien und Kenia will Nespresso die Nachhaltigkeit der dort ansässigen Betriebe verbessern. Außerdem will Nespresso hier mehr auf die Kleinbauern setzen, um so die Produktion von Kaffee in diesen Ländern weiter auszubauen. Außerdem soll im Südsudan das Angebot von Kaffee wieder aufgebaut werden.

„Wir sind konstruktiv unzufrieden», erklärte Nespresso-Chef Jean-Marc Duvoisin am Montag in Lausanne vor den Medien. Das Ziel des Triple A Programmes vor zehn Jahren habe man erreicht und werde diesen Weg weiter gehen.

Bei dem Triple A Programm geht es darum, die Qualität des Kaffees zu verbessern, indem den Bauern vor Ort beispielsweise technisches Wissen vermittelt wird. Dadurch soll die Nachhaltigkeit und die Produktion dauerhaft gesteigert werden.

Die Aktionen von Nestlé stoßen insgesamt auf viel Zustimmung und Unterstützung. Es wurde sogar ein Gremium gegründet, welches Nespresso bei Fragen um Nachhaltigkeit beraten soll.

Quellen: südostschweiz.ch, 20min.ch

Meiner Meinung nach ist dieses ein wichtiges Signal von Nestlé. Fair-Trade ist immer die richtige Richtung. Auch wenn es vorerst nur zehn Prozent der Produktion sind, hoffe ich in Zukunft doch auf einen weiteren Ausbau. Denn bei dem Kaffeepreis bei den Nespresso-Kapseln sollte eine gute Bezahlung der Kaffeebauern doch eigentlich selbstverständlich sein, oder?